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Es ist eigenartig, wenn ein Buch wie aus dem Nichts wiederauftaucht. Eine junge österreichisch-jüdische Schriftstellerin, Maria Lazar, veröffentlichte 1920 ihren ersten Roman: Die Vergiftung. Das Werk blieb ohne großen Erfolg. Nun hat der neugegründete Wiener Verlag mit Namen DVB (für Das vergessene Buch) die Erstausgabe wiederaufgelegt und wirbt für ein bedeutendes Werk des weiblichen literarischen Expressionismus. Man fragt sich, warum und wie das Werk ein Jahrhundert lang der Aufmerksamkeit entgehen konnte.

 

Sandra Kerschbaumer in der ‚Frankfurter Allgemeinen Zeitung‘

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