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Rendezvous in Manhattan

Erscheint am 10. Oktober 2021. Bereits vorbestellbar.

Rendezvous in Manhattan ist die einzige große literarische Arbeit, die Grete Hartwig-Manschinger zu Lebzeiten veröffentlichte. Sie erschien 1948 im Verlag Rudolf Czerny in Wien, der auch Schriften ihres Vaters Theodor Hartwig publizierte. Dieser Amerikanische Roman, wie der Untertitel lautet, ist insofern echt amerikanisch, als er mit dem sozialen Aufstieg einer jungen Frau aus einfachsten Verhältnissen in die Kreise der Upperclass eine der persistentesten gesellschaftlichen Erzählungen der Vereinigten Staaten zum Sujet hat. Am Beispiel der gleichermaßen gutmütig-naiven wie attraktiven Fabrikarbeiterin Edna Scarlatti gewährt Hartwig-Manschinger tiefe Einblicke in das migrantisch-proletarische New York der 1940er Jahre, in das Leben und Lieben der arbeitenden Schichten kurz vor dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg. Ein packender Klassenroman über eine Gesellschaft, die angeblich keine Klassen kennt, verfasst von einer österreichischen Exilantin, die den harten Kampf ums Dasein am eigenen Leib erfahren musste. Und ein leidenschaftlicher Liebesroman über die Macht der Sehnsucht und die Hoffnung auf das große Glück. Mehr als sieben Jahrzehnte nach seiner Erstveröffentlichung ist Rendezvous in Manhattan nun erstmals wiederzuentdecken.

Der Herausgeber Vojin Saša Vukadinović ist Historiker und Kulturredakteur der Debattenzeitschrift Schweizer Monat. Er promovierte an der Freien Universität Berlin mit einer Studie zur politischen Gewalt in der Bundesrepublik und setzt sich seit Jahren für das Werk der österreichischen Exilschriftstellerin Mela Hartwig ein (Nachwort zu Inferno, Graz/Wien 2018).

Hochwertiges Hardcover mit SU, Prägung und Lesebändchen. 280 Seiten, 24 Euro. Mit einem Nachwort herausgegeben von Vojin Saša Vukadinović. ISBN 978-3-903244-19-1. ET: 10. Oktober 2021