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Margarete Affenzeller, Der Standard

Es musste erst ein Verlag gegründet werden, damit Maria Lazars Roman Die Vergiftung 2014 erscheinen konnte. Passenderweise nennt sich die betreffende, heldenhafte Wiener Edition „Das vergessene Buch“ (DVB). Verleger Albert C. Eibl, Jahrgang 1990, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Bücherwelt gegen den Kanon zu bürsten. Mittlerweile sind sieben Titel erschienen, und Maria Lazar ist darin das prototypische Produkt einer auf vielfältige Weise ratternden Vergessensmaschinerie. Das Werk der Schriftstellerin steht in einem diametralen Verhältnis zu dem, was heute von ihr tradiert ist.
– Margarete Affenzeller, Der Standard

Florian Mayrhofer, Theologischer Ausblick

In kunstfertig geschliffenen Miniaturen entrollt der promovierte Germanist eine Palette stilistischer Kleinode: „den Spazierstock zu schwingen“, „bunte Kniestrümpfe zu tragen“ oder thematisiert halbtote Redewendungen „Eulen ans Hoftor nageln“. Sofern der Leser Nostalgie und Weltschmerz verorten würde, der Staub der Reminiszenz verflüchtigt sich sehr schnell angesichts einer humorvoll ironischen Gegenwartskritik zwischen den Zeilen.
– Florian Mayrhofer, Theologischer Ausblick