Allgemein

Mit vergriffenen Romanen ist es ja so: Die meisten werden zu Recht nicht wieder aufgelegt, sie waren, auch wenn sie zur Zeit ihrer Publikation gut gekauft und wohlwollend besprochen wurden, nicht viel mehr als modische Phänomene. Dann gibt es Werke wie die von Albert Drach oder Hans Lebert: Sie sind nie wirklich verschwunden, müssen aber offenbar von jeder Generation neu entdeckt werden. Und schließlich gibt es echte, verborgene Schätze. Sie sind rar. auf einen solchen Schatz ist Albert Eibl gestoßen, ein 1990 in München geborener Germanist, der den programmatischen Verlag 'Das vergessene Buch' betreibt.

Bettina Eibel-Steiner, Die Presse

Im Jahr 1909 veröffentlicht der Berliner S. Fischer Verlag den Roman einer jungen Wienerin. Ihren Debütroman. Das Buch trägt einen eigenartigen Titel: 'Der Heilige Skarabäus' und wird gleich im Erscheinungsjahr ein Erfolg sondergleichen. Es wird außerdem zu einem Skandal - denn der Roman behandelt, auf ausführlichen 600 Seiten, ein Tabu der bürgerlichen Gesellschaft.

Johann Kneihs, Ö1 Tonspuren

Literaturhausabend zum Leben und Werk Maria Lazars (1895–1948)

Am Dienstag den 17. November veranstaltet die Österreichische Exilbibliothek einen Abend zu Ehren unserer wiederentdeckten Exilautorin Maria Lazar (1895–1948). Einer Lesung von Ausschnitten aus den bereits verlegten Romanen „Die Vergiftung“ und „Die Eingeborenen von Maria Blut“ folgt eine hoffentlich anregende Podiumsdiskussion zwischen dem Germanisten Michael Rohrwasser, dem Herausgeber Herrn Johann Sonnleitner, dem bekannten Journalisten Martin Haidinger und dem Verleger Albert Eibl.

Frau Dr. Seeber, die Leiterin der Österreichischen Exilbibliothek wird die Moderation übernehmen.

http://www.literaturhaus.at/index.php?id=205&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2062&cHash=d1120f8a3c3dbb47933bff69ca5b3e41

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!