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SZENISCHE LESUNG aus Maria Lazars Drama „DER BLINDE PASSAGIER“ im Rahmen der SALZBURGER FESTSPIELE

Im Rahmen der diesjährigen SALZBURGER FESTSPIELE finden am 17. und 18. August SZENISCHE LESUNGEN aus Maria Lazars bislang unveröffentlichtem und unaufgeführt gebliebenem Drama „DER BLINDE PASSAGIER“ statt, das im Frühjahr 2025 am Schauspielhaus Düsseldorf uraufgeführt werden wird. Der Verleger und Herausgeber der „vergessenen Theaterstücke“ Maria Lazars Albert Eibl wird am 17. und 18. August im großen Hörsaal des Salzburger MOZARTEUMS jeweils einen Hintergrundvortrag zu Leben und Werk der wiederentdeckten Schriftstellerin und Dramatikerin MARIA LAZAR halten. Organisiert und moderiert wird das Ganze von FAZ-Theaterkritiker SIMON STRAUSS.

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Dass der Roman Emanzipation nicht als identitäres Projekt zeigt, sondern als Zusammenspiel von weiblicher und männlicher Begierde, spontaner Freundlichkeit und Selbsterkenntnis, verleiht dem Buch eine ernste Leichtigkeit, die seit den Autorinnen der Zwanzigerjahre, zu denen neben Irmgard Keun, Mascha Kaléko, Marieluise Fleißer und Vicki Baum eben auch Maria Gleit gehörte, kaum ein «Frauenbuch» erreicht hat.

– MAGNUS KLAUE, NEUES DEUTSCHLAND

 

Standard-Portrait – Albert Eibl – 10. April 2024

Kulturaufmacher im STANDARD – 10. April 2024

Dahingehend legte das Werk der im schwedischen Exil gestorbenen Wiener Autorin Maria Lazar (1895–1948) in den letzten Jahren einen veritablen Siegeszug hin. Und das dank der Wiederentdeckungsbestrebungen des Wiener Verlegers Albert C. Eibl und dessen Verlags DVB (Das vergessene Buch). Die wegen ihrer jüdischen Herkunft abgedrängte und schließlich vergessene Schriftstellerin boomt derzeit regelrecht. 2019 tat das Burgtheater mit dem Einakter Der Henker den allerersten Vorstoß und zog mit Die Eingeborenen von Maria Blut erfolgreich nach. Es folgte Der Nebel von Dybern am Hamakom sowie am Schauspielhaus Graz. Am Staatstheater Karlsruhe fiel Dybern einzig der Pandemie zum Opfer.