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Alexander Lernet-Holenia (1897–1976)

"Die Geschichte ist nicht das, was geschehen ist. Sie ist das, was von dem Geschehen übrigbleibt, nachdem man es erzählt hat. Und wer erzählt, bestimmt mehr als der, der gehandelt hat."

Alexander Lernet-Holenia, 1897 in Wien geboren und dort 1976 gestorben, erlebte beide Weltkriege als Offizier und unternahm weite Reisen, die ihn als Erfolgsautor bis in die USA und nach Südamerika führten. Sein umfangreiches Werk, für das er mit dem Kleist-Preis, dem Goethe-Preis, dem Preis der Stadt Wien und dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet wurde, umfasst zahlreiche tiefgründig psychologische Romane sowie Werke leichter, geistreicher Unterhaltung. In seinen Schauspielen reicht die Spannweite von antiker Größe bis zur modernen Gesellschaftskomödie. Lernet-Holenia gilt heute als der wichtigste österreichische Erzähler des Phantastischen und als einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Autor/inn/en der Bücher

Der Graf Luna

26,00

Kriminalroman & Psychothriller

Am 3. Juli zum 50. Todestag Alexander Lernet-Holenias erschienen.

 

Lernet-Holenia erweist sich als eleganter Stilist, Meister der Spannung und komplexer Bildbeschwörer, der das Entsetzliche an der Historie gerade durch die Brechung ins Fantastische eindrucksvoll auszudrücken vermag.

– Bettina Balaka, DIE PRESSE

Lernet-Holenia bietet ein fabelhaftes Lehrstück, wie sich ein in Selbstnutz verhedderter, apolitischer Mensch in eine Sackgasse manövriert – ohne Ausweg. 

– Hedwig Kainberger, SALZBURGER NACHRICHTEN

 

Erste Buchvorstellung am 3. Juli im Österreichischen PEN-CLUB.

Weitere Buchvorstellung und Lesung am 17. September in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur (ÖGL). Auszüge aus dem Roman bringt die bekannte Schauspielerin Andrea Eckert zu Gehör. Auf dem Podium unterhalten sich Dr. Manfred Müller (ÖGL) und Prof. Wynfrid Kriegleder über Lernet-Holenia und die Wiederentdeckung des Graf Luna.

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