„Etwa zeitgleich zur Fallada-Wiederentdeckung begannen kleine Verlage wie der DVB Verlag von Albert C. Eibl, Bücher vergessener Autorinnen und Autoren aus jenen Jahren erneut zu publizieren. Es sei wichtig, Romane aus dieser Zeit zu lesen, meint Eibl, weil man aus solchen Zeitzeugnissen mehr als aus Geschichtsbüchern erfahre. Neu und ungewöhnlich ist, dass sich Verlage darauf spezialisieren. Was sagt das über unsere Gegenwart? Eibl findet auch, ‚dass es durchaus eine Lesebewegung gibt hin zum Vergessenen, also dass die Sehnsucht für alte Bräuche, alte Tradition, alte Texte in diesem Zeitalter der digitalen Schnelllebigkeit, auch ein bisschen des oberflächlichen Nihilismus durchaus stärker wird.'“
– Albert Eibl im Interview über seinen Verlag Das vergessene Buch auf Deutschlandfunk Kultur
Karlweis‘ dichte und tief auslotende Literatur ist elektrisierend und nimmt ungewohnte Perspektiven ein. Ein Schatz wird gehoben.
– Margarete Affenzeller, DER STANDARD
Die 1889 geborene Marta Karlweis skizziert das künstlerische Milieu zwischen Boheme und Großbürgertum – quasi die Bobos von damals.
– Juliane Fischer, SALZBURGER NACHRICHTEN
Er war ein begnadeter Exzentriker. Keiner der eitlen, dünkelhaften Sorte. Vielmehr ein Gaukler – und ein Seiltänzer, wie er sich manchmal nannte, einer, den das Leben das Fürchten gelehrt hatte bis zu dem Punkt, wo er nichts mehr zu fürchten brauchte. Carl Laszlo war ein Gezeichneter, und er wollte, dass jeder es sah. Aber er allein bestimmte, wie man ihn sehen sollte. Sein einstiger Lehrer, der grosse Leopold Szondi, Begründer der Schicksalsanalyse, fragte ihn einmal, warum er sich so auffällig kleide. Er glaube, gab Laszlo zur Antwort, er wolle in erster Linie sagen: «Ich bin da, sie haben mich nicht kaputtgemacht.»
– ROMAN BUCHELI in der NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG vom 31. März 2021 über CARL LASZLO und die Wiederentdeckung von FERIEN AM WALDSEE