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Seine zuerst 1955 auf Deutsch im Basler Eigenverlag publizierten, dann 1981 und nochmal 1998, wiederum vom Autor finanziert, in Potsdam erschienen „Ferien am Waldsee“ haben trotz Laszlos einschlägiger Prominenz kaum öffentlichen Widerhall gefunden. Gut sieben Jahre nach Laszlos Tod hat nun der Wiener Verlag „Das vergessene Buch“ diese „Erinnerungen eines Überlebenden“ (Untertitel) neu ediert. Allein dafür ist das kleine Unternehmen, das zuletzt schon mit der Wiederentdeckung der 1948 verstorbenen jüdischen Wiener Romanautorin Maria Lazar („Leben verboten!“, „Die Eingeborenen von Maria Blut“) Aufmerksamkeit erregt hat, einmal mehr zu rühmen.

– PETER VON BECKER, DER TAGESSPIEGEL

Bildschirmfoto 2021-01-17 um 21.25.31

ORF – Miedl – Laszlo – Schlagzeile

„Laszlo war einer, der mit aller Kraft lebte. Einer, so erinnert sich der deutsche Publizist Alexander von Schönburg (‚Die Kunst des stilvollen Verarmens‘) im Gespräch mit ORF.at, der sein Dasein ‚auf Genuss, Schönheit, auf Rausch, auf allenfalls durch kurze Schlafpausen unterbrochene Dauerekstase ausgerichtet‘ hat. Der Psychoanalytiker und Kunstsammler Laszlo war ein Mann von ‚radikalem Hedonismus‘, der in seinem Haus voller Kunst immer Kaviar und Kokain auf Vorrat hatte. Der unbedingte Hang zum Exzess war jedoch nur eine Seite des Mannes, der in der Basler Kunstszene eine Legende, außerhalb aber wenig bekannt war […]“

– Magdalena Miedl, ORF.at