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Der Anfang der Diktatur

REPORTAGEN AUS DEUTSCHLAND 1933-1934

Erscheint am 9. November 2026

⇒BUCHPREMIERE am selben Tag im Wiener RENNER-INSTITUT 

 

 

„Sie gehörte zu den einflussreichsten Frauen Amerikas, zählte Sigmund Freud und Bertolt Brecht zu ihren Bekannten: Die große Journalistin und Exzentrikerin Dorothy Thompson wird wiederentdeckt.“

– Wolfgang Paterno, PROFIL

 

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" Fear grows in darkness; if you think there's a bogeyman around, turn on the light. "

Was geschieht, wenn eine autoritäre Bewegung nach demokratischen Wahlen die Macht übernimmt? Mit welchen Methoden baut sie den Staat um?

Ende 1931 traf die bekannte US-amerikanische Journalistin Dorothy Thompson (1893–1961) Adolf Hitler in Berlin zum Inter­view. Ihr aus dieser Begegnung hervorgegangenes Buch „I Saw Hitler!“ (1932), in dem sie den zukünftigen Diktator Deutschlands als Karikatur des ‚Kleinen Mannes‘ beschreibt, führte nach der NS-Machtergreifung dazu, dass die Autorin spektakulär aus Deutschland ausgewiesen wurde.

Dorothy Thompson berichtete aus Deutschland 1931-1932 hellsichtig und pointiert vom Ende der Demokratie und 1933-1934 vom Anfang der Diktatur.

Sie beschreibt die Militarisierung des öffentlichen Raums und die Verfolgung von Minderheiten, den Einsatz neuer Medien und die Einschüchterung von Journalisten, den Personenkult um den Autokraten und seinen Appell an eine frustrierte Männlichkeit. Ihre 1933 und 1934 im Herzen des neu sich konstituierenden ‚Dritten Reiches‘ verfassten Texte, die in der Saturday Evening Post und dem Jewish Daily Bulletin erschienen, werden hier zum ersten gesammelt und auf Deutsch zugänglich gemacht.

 

 

„Erneut und in hohem Tempo aber vollzieht sich die Demontage einer Demokratie, und wir erleben sie mit, so wie Dorothy Thompson den Untergang Weimars – live, in 3D und Farbe.“

– Christian Staas in der ZEIT über den Vorgängerband „Das Ende der Demokratie“

„Man kann in diesen Texten dem Untergang der Weimarer Republik gewissermaßen live zuschauen, kann die Dynamik mitverfolgen, an deren Ende sich die Demokratie selbst abschafft.“

– Harald Staun in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN SONNTAGSZEITUNG über „Das Ende der Demokratie“

„Sie bietet einen Einblick in das, was Ernst Bloch das ‚Dunkel des gelebten Augenblicks‘ nannte.“

– Felix Stephan, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

 

Edles Hardcover mit Lesebändchen, zahlreichen farbigen Originalabbildungen und Paratexten, 436 Seiten, 29 Euro. Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Johanna von Koppenfels. ISBN 978-3-903244-52-8. Herausgegeben, kommentiert und mit einem ausführlichen Nachwort von Prof. Dr. Oliver Lubrich von der Universität Bern. ET: 9. November 2026.

 

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