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Macht nichts, Barbara!

Weiblicher Künstlerroman

Erscheint am 9. November 2026

 

 

„Was war das für ein Aufbruch! Das weibliche Rollenbild der stets schuftenden Hausfrau, erst sexuell unwissend, dann erotisch fügsam und jedem Mann still ergeben – sei es Ehemann oder Chef – war am Zusammenbrechen. Die ’neue Frau‘ war zum Leitmotiv geworden, sei es als Vorbild oder als Feindbild, aber jedenfalls als Option für ein Leben. Aus diesen neuen Möglichkeiten schöpfte die junge Autorin Maria Gleit ihre Lust am Schreiben.“

Hedwig Kainberger, SALZBURGER NACHRICHTEN

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BERLIN IN DEN FRÜHEN 1930ER  JAHREN…

Barbara, ein junges, voller kreativer Ideen sprühendes Mädchen aus der Provinz, verliebt sich in Michael, den deutlich älteren Redakteur einer Lokalzeitung. Zwischen den beiden entwickelt sich schnell eine Liebesbeziehung, die zunächst von gegenseitiger Anziehung und Respekt geprägt ist. Doch das ist Barbara nicht genug. Um eine gefragte Malerin zu werden, lässt sie Michael und das idyllische Kleinstadtleben hinter sich und zieht nach Berlin, dem Eldorado der damaligen Kunstszene, um ihren eigenen Stil, vor allem aber sich selbst zu finden. In der flackernden Metropole der Ausschweifungen angekommen, wirft sie sich mit Verve in den Kulturbetrieb und ins Nachtleben. Gleichzeitig sucht sie Anschluss an die tonangebenden künstlerischen Kreise ihrer Zeit. Hier stößt sie allerdings rasch auf unsichtbare Wände und unausgesprochene Regeln, die sie am verdienten Aufstieg hindern…

Macht nichts, Barbara! ist der zweite, stark autobiographisch gefärbte Roman von Maria Gleit (1909–1981). Er erschien Ende 1933 und handelt vom rasanten Selbstfindungstrip einer ehrgeizigen jungen Frau, die sich das Träumen nicht verbieten lassen will. Wenige Jahre nach seinem Erscheinen musste Gleit mit ihrem jüdischen Ehemann Walther Victor vor den Nationalsozialisten ins Exil fliehen. Nach ihrem 2023 bei DVB erstmals neuaufgelegten Debütroman Abteilung Herren­mode liegt nun ein weiterer, unterhaltsamer und manchmal verblüffend aktuell erscheinender Roman der lange zu Unrecht vergessenen Schriftstellerin vor.

 

Hardcover mit geriffeltem Vor- und Nachsatzpapier, Surbalinbezug und Lesebändchen, 288 Seiten, 27 Euro. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Vojin Sasa Vukadinovic. ISBN 978-3-903244-50-4. ET: 9. November 2026

 

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