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Maria Gleit (1909–1981)

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Hertha Gleitsmann (1899-1981) wurde in Crimmitschau geboren und begann schon in der Jugend mit dem Schreiben. Unter ihrem Künstlernamen Maria Gleit veröffentlichte sie 1933 ihren ersten Roman Abteilung Herrenmode, der zwei Jahre später von den Nazis auf die Liste des unerwünschten Schrifttums gesetzt wurde. Sie floh zeitig aus NS-Deutschland und ließ sich mit ihrem ersten Ehemann, dem Literaten Walther Victor, zunächst in der Schweiz nieder, wo ihr Sohn Vito zur Welt kam. Nach einigen Zwischenstationen erreichte sie 1940 die Vereinigten Staaten und schlug sich in New York City durch, bis sie einige erfolgreiche Kinder- und Jugendbücher in englischer Sprache publizieren konnte. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Trennung von Victor folgte Gleit ihrem zweiten Ehemann in die Schweiz. Sie verfasste keine größeren Arbeiten mehr, nahm sich 1981 das Leben und geriet wie viele andere exilierte Schriftstellerinnen in Vergessenheit. Im Verlag Das vergessene Buch wird ihr Werk seit 2023 wiederentdeckt.

Autor/inn/en der Bücher

Macht nichts, Barbara!

27,00

Roman

Erscheint am 10. September 2026

„Was war das für ein Aufbruch! Das weibliche Rollenbild der stets schuftenden Hausfrau, erst sexuell unwissend, dann erotisch fügsam und jedem Mann still ergeben – sei es Ehemann oder Chef – war am Zusammenbrechen. Die ’neue Frau‘ war zum Leitmotiv geworden, sei es als Vorbild oder als Feindbild, aber jedenfalls als Option für ein Leben. Aus diesen neuen Möglichkeiten schöpfte die junge Autorin Maria Gleit ihre Lust am Schreiben.“

Hedwig Kainberger, SALZBURGER NACHRICHTEN