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Maria Lazar. Eine vergessene Autorin neu entdeckt

12. Dezember 2025,

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Die österreichisch-jüdische Schriftstellerin und Dramatikerin Maria Lazar (1895–1948) wurde im Zuge nationalsozialistischer Verfolgung aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt. Nun werden bislang ungespielte Theaterszenen aus ihrem Nachlass erstmals in Berlin im Rahmen einer Lesung zur Aufführung gebracht.

Eine tänzerische Intervention, entwickelt von Berliner Jugendlichen des Beethoven-Gymnasiums unter der Leitung der Choreografinnen Sophie Brunner und Christina Wüstenhagen, stellt die Frage nach Lazars Anziehungskraft auf das Bewusstsein einer nachwachsenden Großstadtgeneration (Live-Musik von Alex Stolze).

Die folgende Lesung mit Eva Mattes und Burghart Klaußner begleitet Simon Strauß, Theaterkritiker der FAZ, mit einem Vortrag zu Leben und Werk der Autorin. Danach schließt sich ein Podiumsgespräch über die Wiederentdeckung der Autorin mit Lazar-Verleger und -herausgeber Albert C. Eibl sowie Einblicke von Regisseur Zino Wey an, der Lazars Texte heute auf die Bühne bringt.

Eine Veranstaltung der Reihe „Vergessene Stücke“ in Kooperation zwischen dem Deutschen Literaturarchiv Marbach und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, gefördert von der Stiftung Berliner Sparkasse. Kuratiert von Florian Hofmann und Simon Strauß.

WANN? MITTWOCH, 7. MAI 2025, 18.30–19.30 UHR

WO? THALIA WIEN MITTE

WAS? LESUNG UND BUCHVORSTELLUNG VON MARTA KARLWEIS FIN DE SIECLE-ROMAN „DIE INSEL DER DIANA“ (DVB) UND ALBERT EIBLS GEDICHTBAND „MOND UND MEERESWOGE (WIESER)

WER? KLEMENS HRUSKA (THALIA) UND ALBERT EIBL (DVB)

 

 

Dass der Roman Emanzipation nicht als identitäres Projekt zeigt, sondern als Zusammenspiel von weiblicher und männlicher Begierde, spontaner Freundlichkeit und Selbsterkenntnis, verleiht dem Buch eine ernste Leichtigkeit, die seit den Autorinnen der Zwanzigerjahre, zu denen neben Irmgard Keun, Mascha Kaléko, Marieluise Fleißer und Vicki Baum eben auch Maria Gleit gehörte, kaum ein «Frauenbuch» erreicht hat.

– MAGNUS KLAUE, NEUES DEUTSCHLAND